Interkulturelle Pädagogik
im Kinder- und Jugendschutz
Interkulturelle Pädagogik verläuft an unterschiedlichen Handlungssträngen:
Zum einen geht es um die Stärkung und Anerkennung der spezifischen Lebensformen und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihrer Familien. Im pädagogischen Alltag, insbesondere in der Schule, steht eher eine Defizit- und Problemorientierung mit kompensatorischer Praxis im Vordergrund.
Wie könnte hier ein Perspektivwechsel gelingen? Es ist eine Gratwanderung zwischen der Anerkennung kultureller und religiöser Lebensweisen einerseits und einer verengten stereotypen Wahrnehmung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit andererseits. Leitlinien wie Repräsentation von Vielfalt oder Lebensweltorientierung bieten Unterstützung in der Praxis. Dabei bezieht sich der Gedanke von Vielfalt nicht allein auf Kulturen, sondern auch auf unterschiedliche Lebensformen, soziale Lage, Bildung und Geschlecht. Die Lebensweltorientierung lässt Raum für Individualität und Selbstbestimmung.
Die Haltung der pädagogischen Fachkräfte schlägt sich in den Konzepten und Grundgedanken ihrer Einrichtung nieder und prägt die Begegnungen im pädagogischen Alltag. Aus Sicht des Jugendschutzes sollen alle Kinder und Jugendliche in Kindertagesstätten und Schulen interkulturelle Kompetenzen erlernen: die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Lebensformen und Erfahrungen, den Umgang mit Differenzen, zum Beispiel durch Aushandlungs- und Konfliktfähigkeit und vor allem Offenheit und Selbstbewusstsein.
Zum einen geht es um die Stärkung und Anerkennung der spezifischen Lebensformen und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und ihrer Familien. Im pädagogischen Alltag, insbesondere in der Schule, steht eher eine Defizit- und Problemorientierung mit kompensatorischer Praxis im Vordergrund.
Wie könnte hier ein Perspektivwechsel gelingen? Es ist eine Gratwanderung zwischen der Anerkennung kultureller und religiöser Lebensweisen einerseits und einer verengten stereotypen Wahrnehmung aufgrund ethnischer Zugehörigkeit andererseits. Leitlinien wie Repräsentation von Vielfalt oder Lebensweltorientierung bieten Unterstützung in der Praxis. Dabei bezieht sich der Gedanke von Vielfalt nicht allein auf Kulturen, sondern auch auf unterschiedliche Lebensformen, soziale Lage, Bildung und Geschlecht. Die Lebensweltorientierung lässt Raum für Individualität und Selbstbestimmung.
Die Haltung der pädagogischen Fachkräfte schlägt sich in den Konzepten und Grundgedanken ihrer Einrichtung nieder und prägt die Begegnungen im pädagogischen Alltag. Aus Sicht des Jugendschutzes sollen alle Kinder und Jugendliche in Kindertagesstätten und Schulen interkulturelle Kompetenzen erlernen: die Gleichwertigkeit unterschiedlicher Lebensformen und Erfahrungen, den Umgang mit Differenzen, zum Beispiel durch Aushandlungs- und Konfliktfähigkeit und vor allem Offenheit und Selbstbewusstsein.
Arbeitsfelder
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Kontakt:
Medi Kuhlemann, Tel: 0431 / 26068-81 Fax: 0431 / 26068-76
kuhlemann@akjs-sh.de
Material zur Interkulturellen Pädagogik
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- Lebenssituation von Familien mit Migrationshintergrund
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