Projekte zum interkulturellen Lernen mit Jugendlichen
Neue Schul-Wege
Videoprojekt: Clips gegen Rechts!
Theaterpädagogische Projekte (in Kooperation mit Kiel Creartiv)
Karte für Fairness
Integration Song Contest 2009
Videoprojekt: Clips gegen Rechts!
Theaterpädagogische Projekte (in Kooperation mit Kiel Creartiv)
Karte für Fairness
Integration Song Contest 2009
Neue Schul-Wege
Im Mai 2002 und im September 2003 hat die Landeskoordination die Aktionstage "Neue Schul–Wege" initiiert. An jeweils vier Tagen wurden in der Kieler „pumpe“ Angebote, Ideen und Aktionen gegen Rechtsextremismus und Gewalt und für Demokratie und Zivilcourage vorgestellt. Ziel war es, den Schulen ein breites Spektrum an konkreten, umsetzbaren Möglichkeiten demokratischen Handelns in der Schule vorzustellen. Einige Angebote eignen sich eher für Projekttage während andere sich durchaus in den Schulalltag und die Lehrpläne integrieren lassen. An diesen Aktionstagen wurde beispielhaft gezeigt, was Schulen - auch in gemeinsamer Arbeit mit anderen Einrichtungen – tun können. Gerade die Öffnung der Schule hin zu außerschulischen Partnern bringt neue Impulse und eröffnet mehr Beteiligungsmöglichkeiten für die Jugendlichen.

Angebote:
Ausstellungen:

Filmvorführungen:
Theater:
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Angebote:
- Maskenbau „Kinder dieser Welt“
- Kontra geben: Training mit einem Sprechbaukasten gegen dumme und radikale Sprüche, Deutsche Sportjugend/ Bundeszentrale für politische Bildung)
- Eine Welt Arbeit: Arbeitsstelle Entwicklungspolitische Bildungsarbeit des DW
- Kunstprojekt Tanzende Rollen – Verein für Demokratie und Toleranz MV e.V.
- Ein Koffer voller Kinderrechte
- Neonazi - Aussteiger-Hotline "Exit", Berlin: Gespräch mit einem Aussteiger
Ausstellungen:
- FutureBus: Jugendliche informieren über Rechtsextremismus, Intoleranz und Vorurteile
- Comics rund ums Thema Rassismus, Diskriminierung, Vorurteile, AKJS
- Kinder im KZ Theresienstadt: Zeichnungen, Gedichte, Texte
- Tatort Fußballstadion: Rassismus und Diskriminierung im Fußball - Bündnis Aktiver Fußballfans e.V.
- Fluchtwege: Labyrinth im Truck - Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen

Filmvorführungen:
- Der Taschendieb: Ein Film zu Gewalt, Einschüchterung und Erpressung
- Gran Paradiso: Ein Film über das gewagte Abenteuer einer Bergwanderung mit dem durch einen Unfall querschnittsgelähmten Mark und straffälligen ... hier fehlt etwas!!
- Der Schwarzfahrer
Theater:
- "Der edelste Teil": Wirtschaftsgymnasiums Gropiusring und der Gesamtschule Steilshoop, Hamburg
- Lisa, Tom und Anna: Theaterstück gegen Gewalt von Comic-On aus Köln
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Videoprojekt: Clips gegen Rechts!

Die Entstehung einer "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" realisiert von SchülerInnen der Realschule im Bildungszentrum in Kiel-Mettenhof. Der Film ist gut nutzbar als Informationsmaterial zum gleichnamigen Projekt, weil er die unterschiedlichen Perspektiven aller Beteiligten einbezieht. Durch ein Interview mit der Landeskoordination werden die Rahmenbedingungen des Projektes erläutert.
Über das Projekt der Aktion Kinder- und Jugendschutz:
Das Videoprojekt spricht Jugendgruppen im Alter von 14-18 Jahren oder Klassen zu Schwerpunkthemen wie Rechtsextremismus, Vorurteile, interkulturelle Konflikte, Lösungsstrategien und Religion an.
Weitere Titel von entstandenen Videoclips:
Über das Projekt der Aktion Kinder- und Jugendschutz:
Das Videoprojekt spricht Jugendgruppen im Alter von 14-18 Jahren oder Klassen zu Schwerpunkthemen wie Rechtsextremismus, Vorurteile, interkulturelle Konflikte, Lösungsstrategien und Religion an.
Weitere Titel von entstandenen Videoclips:
- Jugendtreff Preetz: Ist Preetz stolz?
- Die Frage nach dem Nationalstolz
- Fridtjof-Nansen Schule: Vertragen statt schlagen
- Viele Konflikte beruhen auf Kleinigkeiten und Vorurteilen.
- Jugendtreff Krabbe: Sind wir wirklich so?
- Ein Musikclip über Vorurteile
- Fridtjof-Nansen Schule: Nachgefragt in Gaarden
- Wie denken ältere Menschen über das Thema Rechtsextremismus?
- Integration durch Sport, Jugendfreizeit: Kasachstan - jugendliche AussiedlerInnen berichten über ihre Heimat und ihr Leben in Deutschland.
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Theaterpädagogische Projekte (in Kooperation mit Kiel Creartiv)

Playing Arts Respekt
Dieses Wort ist seit der Hip-Hop- und Rap-Bewegung nicht mehr aus dem täglichen Sprachgebrauch der Jugendlichen wegzudenken. Aber was ist die Definition des Wortes? Hier klaffen die Interpretationen weit auseinander und viele Jugendliche sind sich gar nicht bewusst, dass sie genau das Gegenteil von Respekt beschreiben, wenn sie zum Beispiel äußern: „Die anderen müssen mir Respekt erweisen, auf der Straße und so. Wenn einer mich voll blöd anglotzt, dann verletzt er meine Ehre und kriegt aufs Maul!“
Respekt fordert Energie. Das Sehen, Zusammenkommen und ein wirkliches Interesse am Anderen. Respekt ist die Basis meines Verstehens vom Anderen und somit meinem Verständnis vom Anderssein und der Ausgangspunkt eines wirklichen Miteinanders.
Playing Arts ist ein kreativer Weg, auf dem Jugendliche spielerisch lernen, die eigenen schöpferischen Potentiale zu entfalten und im Wechselspiel mit anderen zu erweitern. Impulse aus den verschiedenen Kunstgattungen ermuntern die eigene kreative Spur zu entdecken, einen eigenen Ausdruck zu finden, experimentierend zu entfalten und so Ungeahntes zu entdecken.
Theater von Jugendlichen für Jugendliche
Thema Gewalt - „Ich war`s nicht!“: Theater kann ein überaus mächtiger Motor sein, die Herzen von Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Theater von Jugendlichen für Jugendliche ist für die Zielgruppe noch einmal beeindruckender und regt an, auf Augenhöhe über die Themen Gewalt und Ausgrenzung nachzudenken und zu diskutieren.
Die Texte des Stückes werden von den Jugendlichen selbst formuliert und umgesetzt und haben somit ungefiltert 100 Prozent mit dem Publikum zu tun. Sie greifen Szenen aus dem Leben auf, in denen die TeilnehmerInnen sich und ihre Konflikte wieder erkennen. Sie reißen ihre Zuschauer mit und es entstehen Energie und Motivation zur gemeinsamen konstruktiven Veränderung. Gespielt wird jeweils vor einer bis maximal zwei Schulklassen, um nachher in eine Diskussion über das Stück einzutreten.
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Dieses Wort ist seit der Hip-Hop- und Rap-Bewegung nicht mehr aus dem täglichen Sprachgebrauch der Jugendlichen wegzudenken. Aber was ist die Definition des Wortes? Hier klaffen die Interpretationen weit auseinander und viele Jugendliche sind sich gar nicht bewusst, dass sie genau das Gegenteil von Respekt beschreiben, wenn sie zum Beispiel äußern: „Die anderen müssen mir Respekt erweisen, auf der Straße und so. Wenn einer mich voll blöd anglotzt, dann verletzt er meine Ehre und kriegt aufs Maul!“
Respekt fordert Energie. Das Sehen, Zusammenkommen und ein wirkliches Interesse am Anderen. Respekt ist die Basis meines Verstehens vom Anderen und somit meinem Verständnis vom Anderssein und der Ausgangspunkt eines wirklichen Miteinanders.
Playing Arts ist ein kreativer Weg, auf dem Jugendliche spielerisch lernen, die eigenen schöpferischen Potentiale zu entfalten und im Wechselspiel mit anderen zu erweitern. Impulse aus den verschiedenen Kunstgattungen ermuntern die eigene kreative Spur zu entdecken, einen eigenen Ausdruck zu finden, experimentierend zu entfalten und so Ungeahntes zu entdecken.
Theater von Jugendlichen für Jugendliche
Thema Gewalt - „Ich war`s nicht!“: Theater kann ein überaus mächtiger Motor sein, die Herzen von Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Theater von Jugendlichen für Jugendliche ist für die Zielgruppe noch einmal beeindruckender und regt an, auf Augenhöhe über die Themen Gewalt und Ausgrenzung nachzudenken und zu diskutieren.
Die Texte des Stückes werden von den Jugendlichen selbst formuliert und umgesetzt und haben somit ungefiltert 100 Prozent mit dem Publikum zu tun. Sie greifen Szenen aus dem Leben auf, in denen die TeilnehmerInnen sich und ihre Konflikte wieder erkennen. Sie reißen ihre Zuschauer mit und es entstehen Energie und Motivation zur gemeinsamen konstruktiven Veränderung. Gespielt wird jeweils vor einer bis maximal zwei Schulklassen, um nachher in eine Diskussion über das Stück einzutreten.
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Karte für Fairness

Kooperationspartner:
SHFV „Schleswig-Holstein kickt fair“, Beratungsstelle am Schulzentrum AWO, Streetwork Eckernförde, Osteedesign GbR,
„Wir wissen: Wenn es rund läuft zwischen uns, läuft es besser!"
Ziele des Projektes:
- Kreative Konfliktprävention durch gemeinsame Verantwortung für gemeinsame gute Zeit (in der Schule, auf dem Sportplatz)
- Schleswig-Holstein weite Verbreitung von Postkarten mit gemeinsam entwickelten Umgangsregeln
- Verantwortungsvolle Zusammenarbeit von LehrerInnen, TrainerInnen, Eltern, Fans, SchülerInnen und Fußballmannschaften
- Kooperation verschiedener Träger und Projekte als Beratungs- und Vermittlungsinstanz bei Konflikten
Das Bündnis „Karte für Fairness“ bietet:
- Eine Qualifizierung der Klassen / Mannschaften zur Gestaltung von Postkarten
- Eine Zukunftswerkstatt mit allen drei Zielgruppe zur Erarbeitung von Umgangsregeln
- Koordination der Postkartenaktion
- Gemeinsame Fair-Play-Turniere
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Integration Song Contest 2009

in Kooperation mit:
der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für MigrantInnen in S.-H. e.V. und der Kampagne „Gewalt überwinden“ der Nordelbischen Kirchen - Projektleiter Martin Weber
INSOCO koppelt die Begriffe Integration und Respekt mit einer allseits akzeptierten Leidenschaft: Musik. 18 Schulteams der 7.- 9. Klassen traten mit knapp 200 Jugendlichen an. Es ging um Musik, aber eben auch um Auseinandersetzung mit Integration. Thema „Respekt“: Was heißt Respekt in der Lebenswelt der Jugendlichen und ihrer Schule? Ihre Ergebnisse haben die Schülerinnen und Schüler auf ein Plakat und in einen Songtext gebannt.
Der Wettbewerb ist eine zielgruppenspezifische Antwort auf gesellschaftspolitische Herausforderungen, die uns heute bereits und in den kommenden Jahrzehnt beschäftigen werden: Wie integrieren und erreichen wir Jugendliche, die sich als Randgruppe und Außenseiter immer mehr abkapseln und sich als Problem für unsere multikulturellen Gesellschaft entwickeln? Das heißt, Integration können wir befördern, in dem Jugendliche und das Schulpersonal einen Rahmen für gemeinsame Ausdrucksformen finden und dies nach außen positiv darstellen. Jugendliche lernen aber nicht nur abstrakt, sondern vielmehr konkret und stark schwankend nach ihrer emotionalen Befindlichkeit.
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der Zentralen Bildungs- und Beratungsstelle für MigrantInnen in S.-H. e.V. und der Kampagne „Gewalt überwinden“ der Nordelbischen Kirchen - Projektleiter Martin Weber
INSOCO koppelt die Begriffe Integration und Respekt mit einer allseits akzeptierten Leidenschaft: Musik. 18 Schulteams der 7.- 9. Klassen traten mit knapp 200 Jugendlichen an. Es ging um Musik, aber eben auch um Auseinandersetzung mit Integration. Thema „Respekt“: Was heißt Respekt in der Lebenswelt der Jugendlichen und ihrer Schule? Ihre Ergebnisse haben die Schülerinnen und Schüler auf ein Plakat und in einen Songtext gebannt.
Der Wettbewerb ist eine zielgruppenspezifische Antwort auf gesellschaftspolitische Herausforderungen, die uns heute bereits und in den kommenden Jahrzehnt beschäftigen werden: Wie integrieren und erreichen wir Jugendliche, die sich als Randgruppe und Außenseiter immer mehr abkapseln und sich als Problem für unsere multikulturellen Gesellschaft entwickeln? Das heißt, Integration können wir befördern, in dem Jugendliche und das Schulpersonal einen Rahmen für gemeinsame Ausdrucksformen finden und dies nach außen positiv darstellen. Jugendliche lernen aber nicht nur abstrakt, sondern vielmehr konkret und stark schwankend nach ihrer emotionalen Befindlichkeit.
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