Jungenpädagogik
im Kinder- und Jugendschutz
Jungen sind engagiert, direkt, voller Energie, leistungsorientiert und erfinderisch. Doch sie fallen zunehmend auf: durch Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten bis hin zu Schulversagen und Gewalthandlungen. Jungen gelten zunehmend als die Bildungsverlierer. Vor allem Jungen mit Migrationshintergrund haben große Schwierigkeiten, die schulischen Anforderungen zu erfüllen. Aufmerksamkeit bekommen die Jungen von pädagogischen Fachkräften eher für ihre Defizite als für ihre Stärken. Dies ist für beide Seiten unbefriedigend. Es ist wichtig, sich mit der aktuellen Lebenslage von Jungen auseinandersetzen und Impulse für eine jungengerechte Pädagogik zu geben.
In der Sozialisation von Jungen fehlen häufig die Männer. In Kindertagesstätten und Grundschulen sind es vornehmlich Frauen, die mit Jungen arbeiten. Was können sie tun? Wie kann eine an den Entwicklungsmöglichkeiten und Kompetenzen der Jungen orientierte Pädagogik auch im koedukativen Alltag umgesetzt werden? Ein Austausch zwischen Frauen und Männern bezüglich der Sichtweisen auf Jungen eröffnet neue Blickwinkel und ermöglicht andere Handlungsoptionen.
Kontakt:
Medi Kuhlemann Tel. 0431/26068-71 Fax. 0431/26068-76
kuhlemann@akjs-sh.de
Jungen sind engagiert, direkt, voller Energie, leistungsorientiert und erfinderisch. Doch sie fallen zunehmend auf: durch Hyperaktivität, Lernschwierigkeiten bis hin zu Schulversagen und Gewalthandlungen. Jungen gelten zunehmend als die Bildungsverlierer. Vor allem Jungen mit Migrationshintergrund haben große Schwierigkeiten, die schulischen Anforderungen zu erfüllen. Aufmerksamkeit bekommen die Jungen von pädagogischen Fachkräften eher für ihre Defizite als für ihre Stärken. Dies ist für beide Seiten unbefriedigend. Es ist wichtig, sich mit der aktuellen Lebenslage von Jungen auseinandersetzen und Impulse für eine jungengerechte Pädagogik zu geben.
In der Sozialisation von Jungen fehlen häufig die Männer. In Kindertagesstätten und Grundschulen sind es vornehmlich Frauen, die mit Jungen arbeiten. Was können sie tun? Wie kann eine an den Entwicklungsmöglichkeiten und Kompetenzen der Jungen orientierte Pädagogik auch im koedukativen Alltag umgesetzt werden? Ein Austausch zwischen Frauen und Männern bezüglich der Sichtweisen auf Jungen eröffnet neue Blickwinkel und ermöglicht andere Handlungsoptionen.
Kontakt:
Medi Kuhlemann Tel. 0431/26068-71 Fax. 0431/26068-76
kuhlemann@akjs-sh.de
Bisherige Fortbildungsangebote
Fortbildungen 2011
Fortbildung 2009 - Fachgespräch: Merhaba Abi - Männlich-türkisch-jung
Ziel der Tagung: Fachliche Weiterentwicklung, konkrete Kooperationen Gründung einer Arbeitsgruppe zur Konzeptentwicklung unter Leitung der AKJS Jungen aus türkischen Migrantenfamilien gehören zu der größten Gruppe der in Deutschland lebenden Migranten. Auffällig ist an dieser Gruppe, dass sie im Vergleich die geringsten Bildungserfolge aufweisen.Zunehmend ziehen sich diese Jungen auf ihre ethnische Identität zurück und wirken damit nach außen als starke, geschlossene Einheit. In der öffentlichen Diskussion liegt der Focus auf ihren Defiziten und ihren Einstellungen beispielsweise zu Männlichkeit und Ehrenkodex. Das Fachgespräch soll einen unverstellten Blick auf die Zielgruppe eröffnen.
Wie kann der Zugang zu diesen Jungen gelingen? Auf welche Weise wirken sich Rollenbilder und Männlichkeitskonzepte aus? Wie können spezifische Konzepte zur Arbeit mit türkischen Jungen erfolgreich umgesetzt werden?
Perspektivwechsel: Die soziale Ungleichheit im Bildungssystem wird durch die Faktoren Schichtzugehörigkeit, Geschlecht und Migrationsstatus bedingt. Trotz dieser Erschwernisse gelingt manchen Jungen ein erfolgreicher Bildungsweg. Der Blick auf erfolgreiche Jungen eröffnet die Chance zum Umdenken und ermöglicht neue Herangehensweisen.
Impulse für die Praxis: In dem Projekt „Bildungskarrieren und adoleszente Ablösungsprozesse bei männlichen Jugendlichen aus türkischen Migrantenfamilien“ werden Interviews analysiert. Bildungskarrieren werden davon beeinflusst, wie Jugendliche die Herausforderungen bearbeiten, die mit Adoleszenz und Migration verbunden sind. Der Vergleich biografischer Verläufe von bildungserfolgreichen mit weniger erfolgreichen Jungen aus türkischen Migrantenfamilien zeigt Faktoren auf, aus denen gemeinsam Konsequenzen für die pädagogische Praxis abgeleitet werden. Interessant ist dabei die Frage nach der Wechselwirkung von Entwicklungs-, Sozialisations- und Bildungsverläufen. Welche Rolle spielt die Familie?
Inputreferat: Erfolgreich oder nicht? Bedingungen für unterschiedliche Bildungskarrieren von Jungen aus türkischen Migrantenfamilien Konzepte, Ansätze, Arbeitsweisen In moderierten Fachgruppen wird zu den aufgeworfenen Fragestellungen gearbeitet. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen, Konzepte oder Projekte ein.
Fortbildungsreihe 2008
Fachtagung 2007: „Was machen die Jungs?“
Lebenslagen, Gefährdungen und Kompetenzen von Jungen Konsequenzen für die pädagogische Arbeit
siehe hierzu Archiv Fachtagungen
Fachgespräch: Was ein ®echter Junge ist... geschlechter reflektierende Arbeit mit Jungen als Prävention gegen Rechtsextremismus in Lübeck
Termin: 12.05.2011, 15.00 - 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: K-Punkt, Parade 4, 23552 Lübeck
Termin: 12.05.2011, 15.00 - 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: K-Punkt, Parade 4, 23552 Lübeck
Fortbildung 2009 - Fachgespräch: Merhaba Abi - Männlich-türkisch-jung
Ziel der Tagung: Fachliche Weiterentwicklung, konkrete Kooperationen Gründung einer Arbeitsgruppe zur Konzeptentwicklung unter Leitung der AKJS Jungen aus türkischen Migrantenfamilien gehören zu der größten Gruppe der in Deutschland lebenden Migranten. Auffällig ist an dieser Gruppe, dass sie im Vergleich die geringsten Bildungserfolge aufweisen.Zunehmend ziehen sich diese Jungen auf ihre ethnische Identität zurück und wirken damit nach außen als starke, geschlossene Einheit. In der öffentlichen Diskussion liegt der Focus auf ihren Defiziten und ihren Einstellungen beispielsweise zu Männlichkeit und Ehrenkodex. Das Fachgespräch soll einen unverstellten Blick auf die Zielgruppe eröffnen.
Wie kann der Zugang zu diesen Jungen gelingen? Auf welche Weise wirken sich Rollenbilder und Männlichkeitskonzepte aus? Wie können spezifische Konzepte zur Arbeit mit türkischen Jungen erfolgreich umgesetzt werden?
Perspektivwechsel: Die soziale Ungleichheit im Bildungssystem wird durch die Faktoren Schichtzugehörigkeit, Geschlecht und Migrationsstatus bedingt. Trotz dieser Erschwernisse gelingt manchen Jungen ein erfolgreicher Bildungsweg. Der Blick auf erfolgreiche Jungen eröffnet die Chance zum Umdenken und ermöglicht neue Herangehensweisen.
Impulse für die Praxis: In dem Projekt „Bildungskarrieren und adoleszente Ablösungsprozesse bei männlichen Jugendlichen aus türkischen Migrantenfamilien“ werden Interviews analysiert. Bildungskarrieren werden davon beeinflusst, wie Jugendliche die Herausforderungen bearbeiten, die mit Adoleszenz und Migration verbunden sind. Der Vergleich biografischer Verläufe von bildungserfolgreichen mit weniger erfolgreichen Jungen aus türkischen Migrantenfamilien zeigt Faktoren auf, aus denen gemeinsam Konsequenzen für die pädagogische Praxis abgeleitet werden. Interessant ist dabei die Frage nach der Wechselwirkung von Entwicklungs-, Sozialisations- und Bildungsverläufen. Welche Rolle spielt die Familie?
Inputreferat: Erfolgreich oder nicht? Bedingungen für unterschiedliche Bildungskarrieren von Jungen aus türkischen Migrantenfamilien Konzepte, Ansätze, Arbeitsweisen In moderierten Fachgruppen wird zu den aufgeworfenen Fragestellungen gearbeitet. Die Teilnehmenden bringen ihre Erfahrungen, Konzepte oder Projekte ein.
Fortbildungsreihe 2008
- Konfrontative Pädagogik mit türkischen Jungen
- Jackass & Co- Männlichkeitsrituale in sozial verträglichem Raum
- Was bedeutet Jungenförderung in der Schule
Fachtagung 2007: „Was machen die Jungs?“
Lebenslagen, Gefährdungen und Kompetenzen von Jungen Konsequenzen für die pädagogische Arbeit
siehe hierzu Archiv Fachtagungen

