Jugendmedienschutz
Web 2.0., Computerspiele, Onlinesucht, Cybermobbing…
Viele Schlagworte im Zusammenhang mit den neuen Medien verunsichern Eltern, Lehrkräfte und Erziehende. Die Kinder und Jugendlichen scheinen einen eigenen Gebrauch mit den Medien ausgebildet zu haben, an dem Erwachsene nicht mehr teilhaben können. Somit wächst die Angst vor den Gefahren dieser medialen Angebote.
Jugendmedienschutz
Verbote und Altersbeschränkungen im Jugendschutzgesetz (JuSchG) sind nur in öffentlichen Räumen wirksam. Die Inhalte im Internet sind über gesetzliche Regelungen – z. B. freiwillige Selbstkontrollen - nur sehr begrenzt beeinflussbar. Jugendschutz-Filter und Kinder-Suchmaschinen sind eine Möglichkeit, um mit jüngeren Kindern einen sicheren Umgang mit dem Internet einzuüben. Jugendschutz-Kennzeichnungen und Altersfreigaben können Eltern und Jugendlichen Orientierungshilfen geben. Dennoch ist das Internet für viele Jugendliche praktisch immer und jeder Zeit nutzbar, einschließlich ungeeigneter oder gefährdender Inhalte.
Angebote
- Unsere Präventionsangebote zielen darauf, Erziehungskompetenzen von Eltern zu stärken und die sozialen Kompetenzen und die Selbstverantwortung von Schulklassen bzw. Gruppen zu fördern.
- Unsere Projektangebote können hier Anstöße geben und Auseinandersetzungen initiieren.
- Unsere Fortbildungen von Multiplikatoren (Lehrkräfte, Elternvertreter, SozialpädagogInnen) vermitteln Informationen und Methoden für eine nachhaltige Medienpädagogik mit dem Schwerpunkt auf sozialen Kompetenzen. Eine nachhaltige Prävention von (Cyber-)Mobbing bedeutet u.a., das soziale Netz um die einzelnen Kinder und Jugendlichen enger zu knüpfen.
Kontakt:
- Uli Tondorf (Medienpädagogik/Jugendmedienschutz), Tel: 0431/26068-78, tondorf@akjs-sh.de
- Kathrin Gomolzig (Handy-Scouts, Elternarbeit), Tel: 0431/26068-85, gomolzig@akjs-sh.de

