Prävention von Rechtsextremismus

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Safer Interne(t) . Das Netz vor den Nazis retten!
Nazis trollen sich im Netz und verbreiten teils sehr subtil, teils sehr offen ihre Parolen. Wie sind sie zu erkennen und was kann gegen sie getan werden? Dies sind die Fragen dieser Online-Veranstaltung zum Safer Internet Day am 7.2.12.
Sie und Ihre Klassen erfahren, mit welchen Symbolen und Sprüchen diese Gruppe versucht Diskussionen zu beherrschen und Menschen zu beeinflussen. Zudem erhalten Sie Anregungen und Ideen, wie mit diesem Problem umgegangen werden kann, vom einzelnen, der im Internet Zivilcourage zeigt, über Problemlagen vor Ort bis zu Anregungen, sich als Klasse zu positionieren.
Sie loggen sich dazu am 7.2.12 zwischen 10:00 - 11:15 Uhr mit einem Rechner in unserem virtuellen Klassenraum ein (Zugang bei Vorabsprache) und ermöglichen z.B. über Beamer und Lautsprecher der Klasse eine Teilnahme. Fragen Ihrer Klasse können Sie per Chat oder Headset an die Referenten weitergeben.
Nach der Veranstaltungen stehen Ihnen die Referentinnen noch bis ca. 11:45 Uhr für weitere Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung der Aktion Kinder und Jugendschutz in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung findet mit freundlicher Unterstützung des IQSH statt.

Max Teilnehmerzahl: 15 Klassen.
Fragen und Anmeldungen an:tondorf@akjs-sh.de

Pädagogische Arbeit als notwendiger Bestandteil gesamtgesellschaftlicher Strategien gegen Rechtsextremismus

Rechtsextremismus ist ein komplexes Phänomen, das sehr verschiedene Ursachen haben kann. Gegen Rechtsextremismus kann es deshalb auch kein Patentrezept oder eine eindimensionale Strategie geben. Erforderlich sind vielmehr Konzepte, die auf verschiedenen Ebenen ansetzen und die verschiedenen Zielgruppen einbeziehen. Pädagogische Strategien und Gegenmaßnahmen können dabei nur ein Element einer mehrdimensionalen Gesamtstrategie sein.

Alles rechts, oder was?
Rechtsextremismus bietet Jugendlichen einfache Lösungen für ihre Orientierungsprobleme an: Autorität, Ordnung und klare Geschlechtsrollen. Die Zugehörigkeit zu einer Gruppe, das gemeinsame Outfit und die Musik, Machtgefühle und Vorbilder haben eine hohe Bedeutung für Jugendliche, die Erlebnisse und den emotionalen Kick suchen.
Gewalt und rechtsextreme Sprüche, fremdenfeindliche Musik und Nazi-Outfit sind inzwischen als Teil von Jugendkultur häufiger anzutreffen, ohne dass dahinter immer gleich rechtsextreme Organisationen stehen müssen. Ignorieren oder bagatellisieren sind  jedoch nicht die richtigen Reaktionen darauf. Wie sollen die PädagogInnen in der Schule, der Jugendarbeit darauf reagieren, wo muss  eingegriffen werden, wo geht es eigentlich um ganz andere Bedürfnisse und Probleme von Jugendlichen, die man mit ihnen bearbeiten kann und was kann man im Vorfeld frühzeitig tun, damit Jugendliche zu demokratischen, gewaltfreien und toleranten Verhaltensweisen untereinander angeregt werden.

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