Prävention Rechtsextremismus

Rechtsextremismus und Gewalt im Jugendalter

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Rechtsextremismus
und Gewalt im Jugendalter

Informationsbroschüren für Eltern (2010)

 Während sich viele Jugendliche über die strafrechtlichen Konsequenzen ihres Handelns wenig Gedanken machen, sehen Eltern das Wohl und die Zukunft ihrer Kinder gefährdet. Grundsätzlich ist es ratsam, sich in schwierigen Erziehungssituationen kompetente Unterstützung zu holen. Dies gilt besonders dann, wenn Eltern feststellen müssen, dass ihr Kind in eine Gemeinschaft gerät, die durch gesetzwidriges und menschenverachtendes Handeln auffällt.

 Die Publikationen wollen Eltern im Umgang mit ihren Kindern unterstützen und sie über Merkmale und Hintergründe rechtsextremer Orientierungen informieren. Es soll deutlich werden, dass rechtsextreme Handlungen mit den Werten einer Demokratie unvereinbar sind.

Rechtsextremismus (ohne) mein Kind!

Hrsg.: Aktion Kinder- und Jugendschutz e.V. und Rat für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein

Rechtsextremismus und Gewalt im Jugendalter- Eine Elterninformation
Hrsg.: Rat für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein, Aktion Kinder- und Jugendschutz e.V. und Jugendschutz der Landeshauptstadt Kiel

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Rechtsextremismus (ohne) mein Kind!


Rechte Sprüche in der Klasse

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Eine Unterrichtshilfe für Pädagoginnen und Pädagogen zum Umgang mit rechtsextremistisch orientierten Schülerinnen und Schülern
Ganz grundsätzlich geht es in der Schule darum, dass sich kein Nährboden für rechtsextreme
Einstellungen und Verhaltensweisen bilden kann. Die pädagogischen Möglichkeiten liegen vorrangig im universellpräventiven Bereich, indem dem sozialen, demokratischen und interkulturellen Lernen im pädagogischen Alltag gebührende Aufmerksamkeit geschenkt wird.
  • Erfahrungslernen in einer demokratischen Einrichtungskultur
  • Förderung politischer und ethischer Urteilsfähigkeit und Handlungskompetenz
  • Immunisierende Einsichten vermitteln
  • Interkulturelles Lernen fördern
  • Interkulturelle Konflikte nicht „wegharmonisieren“ oder „wegmoralisieren“
  • Mit rechtsorientierten Schülerinnen / Schülern im Gespräch bleiben, Widerpart sein
  • Das Sozialklima und die Lernkultur entwickeln

Ein wichtiger Bestandteil schulischer Arbeit im Umgang mit Rechtsextremismus ist die Thematisierung von Vorurteilen und Fremdenangst. Vorurteile entstehen in der biografischen Entwicklung des Einzelnen und widerspiegeln zugleich bestimmte gesellschaftliche Stimmungen,
wie sie z. B. in der Alltagskommunikation, aber auch in den Medien und den politischen Diskursen
zum Ausdruck kommen. Vorurteile sind nicht bloß Irrtümer, die man abschütteln und durch Information überwinden kann. Aufgrund ihrer Identität stabilisierenden Funktion erweisen sie sich oft als hartnäckig und auch gegenüber Erfahrungen als überaus resistent. Belehrungen und moralische Vorhaltungen haben deshalb nur wenig Aussicht auf Erfolg. Wirksamer ist es, wenn die Bemühungen um Aufklärung in übergreifende Prozesse der Reflexion und Selbstreflexion seitens der Jugendlichen über ihre eigene Lebenssituation eingebettet sind. Eine pauschale Ausländerfreundlichkeit oder ein „schwärmerischer Antirassismus“ erweisen sich als wenig hilfreich, erforderlich ist vielmehr eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Problemen.

Hrsg.: Rat für Kriminalitätsverhütung in Schleswig-Holstein

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Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

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Projektunterlagen: Übungen und Spiele, Projektideen und -beschreibungen, Thema Rassismus, der Weg ist das Ziel.
Mach aus deiner Schule eine Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche. Schülerinnen und Schüler setzen sich an ihrer Schule auf diese Weise aktiv und langfristig gegen Rassismus und Diskriminierung und für ein soziales, solidarisches und friedliches Miteinander in ihrer Schule und Umgebung ein. Durch die handlungsorientierte Ausrichtung des Projektes wird Lernen mit sozialer und praktischer Erfahrung verknüpft. Ihr Ziel ist eine Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, die dieses Motto aktiv und selbstgestaltend in Projekten,Aktionen und Handlungsstrategien, in ihrer Öffentlichkeitsarbeit oder im Schulalltag umsetzt. Hierzu müssen sich mindestens 70 Prozent aller Schulzugehörigen (SchülerInnen, Lehrerkräfte und andere Schulbedienstete) durch ihre Unterschrift zu den Grundsätzen von "Schule Ohne Rassismus - Schule Mit Courage" bekennen.

Hrsg.: Aktion Courage, Bonn 1996

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Schule ohne Rassismus ... Schleswig-Holstein

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Broschüre  "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" in Schleswig-Holstein
Zur Zeit beteiligen sich acht Schulen in Schleswig-Holstein an dem weltweiten Projekt "Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage". Die Broschüre informiert darüber, wie SchülerInnen dieses Projekt verwirklichen und dokumentiert die Aktivitäten der Landeskoordination AKJS von 2002 bis 2009.
40 Seiten, Din-A-4

Hrsg.: Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstien e.V., Kiel 2010

Broschüre (alte Ausgabe 2005) als PDF-Datei
 
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